Sehr geehrte Eltern!
Das Neue Jahr 2008 hat begonnen, für uns in der Schule bedeutet dies die Vorbereitungen auf die Halbjahreszeugnisse, die am 25. Januar 2008 ausgegeben werden, und das für alle Kinder, außer den ersten Klassen. Diese bekommen das erste Zeugnis erst am Ende des Schuljahres 2007/ 2008.
Es war uns ein Anliegen, dass diese Halbjahreszeugnisse Sie nicht total überraschen, deshalb haben wir versucht, Ihnen nur für die Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule einen Leistungs-Zwischenbericht für den ersten Elternsprechtag mitzugeben, der Ihnen erste Informationen und den aus unserer Sicht wichtigen Gesprächsbedarf mitteilen sollte.
Das ist bei vielen Eltern auf gute Resonanz gestoßen, deshalb werden wir dies zum zweiten Elternsprechtag dieses Schuljahres wiederholen.
Wir bitten Sie sehr darauf zu achten, Ihr Kind danach zu fragen, denn es ist immer noch einigen Schülerinnen und Schülern gelungen, unsere Information an Ihnen „vorbei zu schmuggeln“. Wir hoffen aber sehr, auch diese Lücke mit Ihrer Unterstützung noch schließen zu können.
Unterrichtsausfall
Wir bemühen uns immer sehr, den Unterrichtsausfall für Ihr Kind so gering wie möglich zu gestalten, aber manchmal ist er unvermeidlich, besonders, wenn die Grippewellen über uns hereinbrechen. Und wenn dann, wie kurz vor Weihnachten, 9 Kolleginnen und Kollegen erkrankt sind, dann geht wirklich nichts mehr.
Es gilt für jeden Unterrichtsausfall, vornehmlich in der Grundschule: Sollte Ihr Kind an einem solchen Tag zu Hause nicht betreut werden können, schicken Sie es in die Schule, bevor es zu Hause alleine sitzt.
Wetter im Winter
Jeder herannahende Winter mit seinen Wetterkapriolen führt immer wieder zu neuen Unsicherheiten und Rückfragen bezüglich der Sicherheit der Kinder. Deshalb hier noch einmal eine ausführliche Information:
Bereits seit einigen Jahren gilt die Regelung, dass Eltern entscheiden, ob sie bei möglichen gefährlichen Wettersituationen ihr Kind in die Schule schicken.
Es ist den Schulen schon lange nicht mehr erlaubt, den Unterricht von ihrer Seite her ganz abzusagen, weil Glatteis, Sturm und anderes mehr vorhergesagt sind. Das bedeutet: Die Schule ist bei jeder Wetterlage geöffnet, auch wenn es notwendig sein wird, Vertretungen zu organisieren, weil zum Beispiel auch Lehrkräfte es nicht schaffen, die Schule zu erreichen. Sie als Eltern entscheiden, ob Sie ihr Kind in die Schule schicken, ob mit dem Bus oder zu Fuß!
Sollte eine schwierige Wetterlage im Verlaufe eines Schulvormittages eintreten, so sind wir für die Kinder da, bis das letzte Kind die Schule verlässt. Wir sorgen auch dafür, dass die Kinder etwas zu essen bekommen, wenn es deutlich länger dauert. Wir schaffen es nicht, Sie als Eltern alle zu informieren, da dann meist das Telefon besetzt ist aufgrund der Regelungen, die zum Beispiel mit den Busunternehmen getroffen werden müssen. Wir versuchen, in den jeweiligen Ortschaften Nachrichten zu hinterlassen und bitten dann die Eltern, diese Informationen weiter zu geben, aber auch das gelingt nicht immer, da nicht immer jemand erreichbar ist und diese Telefonate auch nur „zwischendurch“ getätigt werden können. Wichtig ist uns, dass wir uns um die Schülerinnen und Schüler kümmern und um deren Sorge „Komme ich denn jetzt noch nach Hause?“. Da gilt es zu trösten und Angst zu nehmen, vor allem bei den Kleinen!
Wir bitten auch noch einmal um Ihr Verständnis, dass wir in schwierigen Wettersituationen kein Kind einem anderen Elternteil mitgeben, wenn uns nicht ein für diesen Fall schriftliches Einverständnis vorgelegt wird. Dies dient der Sicherheit Ihres Kindes und ist keine Schikane! Denn sollte bei einer solchen Fahrt etwas passieren – welche Vorwürfe machen Sie uns dann, und zu Recht?
Selbstverständlich können Sie zu jeder Zeit Ihr Kind persönlich abholen, denn Sie können sicher sein: Niemand ist so froh wie wir als Schulbedienstete, wenn die Kinder wieder heil und sicher zu Hause sind!
Und noch ein Hinweis: Am Bus warten Kinder, vor allem im Winter, grundsätzlich 15 Minuten, eine längere Wartezeit auf den Bus ist ihnen nicht zumutbar. Aber: vereinbaren Sie bitte mit Ihrem Kind, was es tun muss, wenn der Bus am Morgen nicht gekommen ist und Sie bereits zur Arbeit gegangen sind: Ruft es an, geht es zu Oma oder Nachbarin ...? Dies erleichtert Ihrem Kind eine solche schwierige Situation und gibt die Sicherheit, dass Ihr Kind gut versorgt ist, denn in diesem Fall können wir von der Schule aus überhaupt nichts tun!
Handy und Co
Immer wieder passiert es, dass während des Unterrichts das Handy einer Schülerin/ eines Schülers klingelt – weil zum Beispiel „besorgte Eltern“ anrufen ...!!! Wir weisen noch einmal auf die Regelung unserer Hausordnung hin: Während des Unterrichtes ist das Handy abgeschaltet. Das hat einen guten Grund: Mit der heutigen Handy-Technik ist es ein Leichtes, alle möglichen Dateien unbemerkt, unter dem Tisch, in hoher Geschwindigkeit auszutauschen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Inhalte, vor denen wir unsere Kinder schützen sollten: Gewalt, auch „zum Spaß“ selbst aufgenommen, Sex, Pornographie sind in solchen Fällen an der Tagesordnung. Wir sind uns unserer Verantwortung für die Heranwachsenden und vornehmlich für die Kleinen in unserem System sehr bewusst und begegnen diesen Regelverstößen des angeschalteten Handys damit, dass wir es einziehen und nach einer vereinbarten Zeit an Eltern zurückgeben.
Da wir an dieser Stelle leider nicht immer Zustimmung und Unterstützung erfahren, wir aber auch nicht dulden wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler Dingen ausgesetzt werden, die sie in den meisten Fällen nicht verkraften können, werden wir im zweiten Halbjahr dieses Thema noch einmal in einer Konferenz, mit dem Schulelternbeirat und dem Schülerparlament erörtern. In vielen Schulen gibt es in der Zwischenzeit ein generelles Handy – und Elektronikspielzeug-Verbot, nicht zuletzt, weil im Falle des Verlustes niemand im öffentlichen Bereich dafür haftet.
In der Homepage finden Sie zum Nachlesen eine Broschüre des Ministeriums zum Thema „Handy ohne Risiko“ unter „Eltern“ / „Aktuelle Themen“. Bitte informieren Sie sich hier, was Sie als Eltern tun können, um Ihre Kinder vor öffentlichen Zugriffen zu schützen.
Tag der Offenen Tür
Am 18. Januar 2008 von 15:00 bis 19:00 Uhr bieten wir in guter Tradition an beiden Standorten unseren Tag der Offenen Tür für die schulische und sonstige Öffentlichkeit an. Ziel ist es, unsere Arbeit nach außen hin transparent zu machen und Eltern, die für das kommende Jahr die Entscheidung zu treffen haben, in welcher weiterführenden Schule sie ihr Kind anmelden, Hilfen für diese Entscheidungen anzubieten.
Wir geben Ihnen vielfältige Einblicke in unsere Arbeit, in Unterrichtsprojekte und in unsere Aktivitäten zur Berufsbegleitung.
Dabei stehen die Schulleitung, die Lehrkräfte, die Pädagogischen Fachkräfte und die Schulsozialarbeiterin zum Gespräch zur Verfügung.
Schülerinnen und Schüler werden Auskunft zu ihren Lernvorhaben geben und Ihnen auch gerne alle Ihre Fragen aus ihrer Sicht beantworten. Große Schülerinnen und Schüler stehen Ihnen als „Pfadfinder“ zur Verfügung und weisen Ihnen den Weg. Und für Ihr leibliches Wohl ist auch gesorgt! Ein Programm für diesen Tag liegt in diesem Eltern-Info.
Um 15:30 Uhr findet an diesem Tag die offizielle Namensgebung der Schule durch den Schulträger am Standort Wallhausen vor dem Eingang statt. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse haben sich auf diesen Festakt vorbereitet: Sowohl zum Thema Widerstand als auch zum Thema „Zivilcourage“ haben sie etwas vorbereitet und auch etwas zu zeigen...! Lassen Sie sich diesen Festakt nicht entgehen!
Personalsituation
In unserem Personalbestand hat es Veränderungen gegeben und es wird auch noch weitere geben: Am 18. Dezember hat Frau Ronja Thieltges ihren Mutterschutz angetreten. Wir drücken Ihr und ihrem Baby ganz heftig die Daumen, dass der Eintritt in die Welt ein guter sein möge! Als Schule hatten wir großes Glück, dass unser Lehramtsanwärter, Herr Benjamin Knoth, zu diesem Zeitpunkt bereits seine 2. Lehrerprüfung erfolgreich abgelegt hatte – dazu sei ihm hier noch einmal sehr herzlich gratuliert. Unsere Anfrage, ob er nicht die Vertretung für Frau Thieltges übernehmen wolle, beantwortete er mit einem uneingeschränkten „Ja“. Dadurch konnte die Arbeit für die Klasse in Ruhe und Gelassenheit von der Klassenleiterin an ihn übergeben werden. Dies war und ist für die Kinder ein Gewinn, solche Übergänge würden wir uns immer wünschen. Aber nicht alle Wünsche im Leben gehen in Erfüllung, leider!
Am 31. Januar 2008 verabschieden wir Frau Rita Simoneit in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Frau Simoneit war dann 34,5 Jahre Lehrerin an unserer Schule, das bedeutet eine nicht zu zählende Anzahl von Kindern, die sie unterrichtet und erzogen und denen sie den Weg ins Leben gezeigt hat. Dafür gebührt ihr unser Respekt und unser großer Dank. Wir wünschen ihr noch viele gute Lebensjahre in Gesundheit im Kreise ihrer Familie und dass sie die Zeit „nach der Schule“ genießen möge als verdienter Lohn ihrer Arbeit!
Verschiebung der Studientage
Aus organisatorischen Gründen müssen die in den Schulteilen Grundschule und Regionale Schule geplanten Studientage verschoben werden. Der Studientag der Regionalen Schule wurde bereits neu terminiert auf den 03. März 2008. An diesem Tag fällt der Unterricht an beiden Schulstandorten für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 aus. Der Studientag der Grundschule muss mit der Referentin noch neu terminiert werden.
Homepage
An dieser Stelle weisen wir noch einmal auf die Homepage der Schule hin. So nach und nach ist sie informativ geworden mit grundsätzlichen Darstellungen unserer Arbeit und unserer Ziele. Aber auch aktuelle Berichte von Ereignissen aus dem Leben der Schule und der Klassen haben Eingang gefunden. Oft berichten die Kinder selbst von ihren Projekten, das ist dann ganz besonders schön!
Es gibt auch eine Seite „Dichter unter uns“ – dort sammeln wir Texte von Kindern , die sie selbst geschrieben haben, ob als Gedicht oder Geschichte.
Das alles finden Sie zum Beispiel unter dem Menüpunkt „Schüler“ / „Klassenprojekte“.
Viel Spaß beim Lesen – Sie werden immer wieder Neues entdecken!!!